Steuerkanzlei digitalisieren: Mandantenakten, GoBD und DATEV im Griff

Peter WenzelVon Peter Wenzel· Mitgründer & Berater· Aktualisiert: 25. Juli 2026

Kurz gesagt: Der größte Hebel in der Kanzlei ist die Mandantenakte, die sich selbst füllt: Belege werden strukturiert angefordert, vom Mandanten im Portal hochgeladen, automatisch der richtigen Akte zugeordnet und GoBD-konform archiviert – ohne E-Mail-Chaos und Papierstapel.

Typische Herausforderungen

  • Belege kommen verstreut per E-Mail, Papier und Cloud.
  • Aufbewahrungs- und GoBD-Pflichten müssen sicher erfüllt werden.
  • Mandantenkommunikation ist schwer nachvollziehbar.

So sieht ein digitaler Kanzlei-Workflow aus

  • Belege anfordern statt hinterhertelefonieren – mit Live-Status.
  • Mandantenportal: der Mandant lädt sicher hoch, alles landet in seiner Akte.
  • Revisionssichere Ablage nach GoBD mit Versionierung und Audit-Log.
  • DATEV-Anbindung für den nahtlosen Belegaustausch.
  • Aufbewahrungsfristen hinterlegt, danach DSGVO-konform gelöscht.

Worauf achten?

Hosting in Deutschland, GoBD-Konformität, DATEV-Schnittstelle und ein einfaches Mandantenportal, das auch weniger technikaffine Mandanten nutzen. Details zur Auswahl: DMS auswählen.

Mehr zur branchenspezifischen Lösung: Aktenplatz für Steuerberater.

Häufige Fragen

Wie bekommen wir Belege revisionssicher in die Kanzlei?

Über strukturierte Dokumentenanfragen und ein Mandantenportal: Mandanten laden Belege hoch, die automatisch der richtigen Akte zugeordnet und GoBD-konform, versioniert und mit Audit-Log archiviert werden.

Ist ein DMS für Kanzleien GoBD-konform?

Ein geeignetes DMS erfüllt zentrale GoBD-Anforderungen technisch: unveränderbare Ablage, Versionierung, lückenloses Audit-Log und Zugriffsrechte. Ergänzt wird das durch eine Verfahrensdokumentation.